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Alte Westwand - Kleiner Watzmann

Klettern
Leicht
(0)

Toureninfo

Im schweren Teil des Anstieges - am Vormittag im Schatten
Diff.
Schwierigkeit 3+
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 850 m  /  1550 Hm
4:00 Std.  /  11:00 Std.
Ausrichtung West
Ausrichtung West
Zustiegszeit
Zustiegszeit 3:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 3:30 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Kleiner Watzmann  (2307 m)
Charakter:

Besonderheiten: Die Alte Westwand ist ein selten begangener Klassiker, aus einer Zeit als sich die alpinen Pioniere an größere Wände heranwagten. Die Erstbegeher haben vor allem unten, in der steilen, teilweise überhängenden Wand den idealen Durchschlupf zur großen Rampe gefunden. Hat man diese einmal erreicht, kann man die Tour im Grunde als gemeistert betrachten. Ganz in Feierlaune sollte man aber noch nicht sein, der recht ausgesetzte Normalweg auf dem Nordostgrat muss abgeklettert werden. Der Anstieg hat aber trotzdem Klasse und ist vor allem in den heißen Sommermonaten ein gutes Ziel. Von oben hat man die Kleine Watzmann Ostwand oder den Königssee im idealen Blickwinkel.

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo. Vom Schutt klettert man über Schrofen auf einen Absatz, dort nach links zum eigentlichen Einstieg der Klettertour. Die Schlüsselstelle ist eine ausgesetzte Ecke vor der großen Rampe. Die restlichen Passagen sind deutlich leichter, auch Gehgelände, vor allem im Mittelteil.

Erstbegeher / Erstbesteiger:

F. Barth und K. Wieder, 1908.

Seillänge: 

1 x 60 m

Expressschlingen: 

5

Ausrüstung:

1 x 60 m Seil, 5 Expressschlingen, Bandschlingen und Helm.

Zustieg zur Wand:

Auf dem markierten Wanderweg zur Kührointhütte. Von dort dem Weg Richtung Falzalm/Watzmannhaus ca. 15 Minuten folgen. Nach zwei Serpentinen zweigt bei P. 1465 m nach links ein deutlicher Steig in das Watzmannkar ab. Auf diesem in das Kar. Dort unterhalb der Westwand des Kleinen Watzmannes aufsteigen. Der Beginn der Kletterei ist etwas rechts der Wandmitte (siehe Wandfoto mit Routenlinie).

Abstieg:

Vom Ende der Schwierigkeiten steigt man im Schrofengelände zum Gipfelkreuz auf. Dann folgt man der gelben Punktmarkierung auf dem sog. Nordostgrat (Steigspuren, Stellen 2 und 1). Die heikelste Abstiegspassage ist beim sogenannten Gendarm, dort klettert man sehr luftig hinunter. Vom Ende des Nordostgrates zurück zur Kührointhütte und auf dem Zustiegsweg hinunter ins Tal.

Kartenmaterial:

Kompass WK 14, Berchtesgadener Land - Chiemgauer Alpen

Bemerkungen:

Bei Nässe und Schneelage ist die Tour und vor allem der Abstieg nicht zu empfehlen. Im unteren Wandteil geht man meist nach den vorgegebenen Seillängen. Nach der großen Rampe ist das Gelände einfach. Der Abstieg über den Nordostgrat sollte nicht unterschätzt werden, dabei kommt man wegen der ausgesetzten Passagen noch mal kurz ins schwitzen. In Verbindung mit dem Mountainbike eine tolle, ausgefüllte Tagestour.

Autor: 

Axel Jentzsch-Rabl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Von Berchtesgaden in Richtung Ramsau, man zweigt aber bei Duft von der B305 links nach Schönau am Königssee ab. In der Duftsiedlung zweigt westlich die Straße zum Ghf. Hammerstiel ab, dort parken. Öffis: Mit der Bahn nach Berchtesgaden und mit dem Bus zum Ghf. Hammerstiel.

Talort / Höhe:

Berchtesgaden  - 571 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Gasthof Hammerstiel  - 760 m

Bilder (7)

Übersicht Alte Westwand - Kleiner Watzmann
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										Foto: Axel Jentzsch Rabl

Übersicht Alte Westwand - Kleiner Watzmann , Foto: Axel Jentzsch Rabl

Im Watzmannkar kurz vor dem Einstieg
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im Watzmannkar kurz vor dem Einstieg , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Zu Beginn der Kletterei an der Westwand
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										Foto: Andreas Riesner

Zu Beginn der Kletterei an der Westwand , Foto: Andreas Riesner

Auf der großen Rampe im Mittelteil der R
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Auf der großen Rampe im Mittelteil der R , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im schweren Teil des Anstieges - am Vormittag im Schatten
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Im schweren Teil des Anstieges - am Vormittag im Schatten , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kurz vor dem Ende - unten der Königssee
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Kurz vor dem Ende - unten der Königssee , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Beim Abstieg
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										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Beim Abstieg , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

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