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Jetzt anmeldenAlte Westwand - Kleiner Watzmann
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Besonderheiten: Die Alte Westwand ist ein selten begangener Klassiker, aus einer Zeit als sich die alpinen Pioniere an größere Wände heranwagten. Die Erstbegeher haben vor allem unten, in der steilen, teilweise überhängenden Wand den idealen Durchschlupf zur großen Rampe gefunden. Hat man diese einmal erreicht, kann man die Tour im Grunde als gemeistert betrachten. Ganz in Feierlaune sollte man aber noch nicht sein, der recht ausgesetzte Normalweg auf dem Nordostgrat muss abgeklettert werden. Der Anstieg hat aber trotzdem Klasse und ist vor allem in den heißen Sommermonaten ein gutes Ziel. Von oben hat man die Kleine Watzmann Ostwand oder den Königssee im idealen Blickwinkel.
Siehe Topo. Vom Schutt klettert man über Schrofen auf einen Absatz, dort nach links zum eigentlichen Einstieg der Klettertour. Die Schlüsselstelle ist eine ausgesetzte Ecke vor der großen Rampe. Die restlichen Passagen sind deutlich leichter, auch Gehgelände, vor allem im Mittelteil.
F. Barth und K. Wieder, 1908.
1 x 60 m
5
1 x 60 m Seil, 5 Expressschlingen, Bandschlingen und Helm.
Auf dem markierten Wanderweg zur Kührointhütte. Von dort dem Weg Richtung Falzalm/Watzmannhaus ca. 15 Minuten folgen. Nach zwei Serpentinen zweigt bei P. 1465 m nach links ein deutlicher Steig in das Watzmannkar ab. Auf diesem in das Kar. Dort unterhalb der Westwand des Kleinen Watzmannes aufsteigen. Der Beginn der Kletterei ist etwas rechts der Wandmitte (siehe Wandfoto mit Routenlinie).
Vom Ende der Schwierigkeiten steigt man im Schrofengelände zum Gipfelkreuz auf. Dann folgt man der gelben Punktmarkierung auf dem sog. Nordostgrat (Steigspuren, Stellen 2 und 1). Die heikelste Abstiegspassage ist beim sogenannten Gendarm, dort klettert man sehr luftig hinunter. Vom Ende des Nordostgrates zurück zur Kührointhütte und auf dem Zustiegsweg hinunter ins Tal.
Kompass WK 14, Berchtesgadener Land - Chiemgauer Alpen
Bei Nässe und Schneelage ist die Tour und vor allem der Abstieg nicht zu empfehlen. Im unteren Wandteil geht man meist nach den vorgegebenen Seillängen. Nach der großen Rampe ist das Gelände einfach. Der Abstieg über den Nordostgrat sollte nicht unterschätzt werden, dabei kommt man wegen der ausgesetzten Passagen noch mal kurz ins schwitzen. In Verbindung mit dem Mountainbike eine tolle, ausgefüllte Tagestour.
Axel Jentzsch-Rabl
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Berchtesgaden in Richtung Ramsau, man zweigt aber bei Duft von der B305 links nach Schönau am Königssee ab. In der Duftsiedlung zweigt westlich die Straße zum Ghf. Hammerstiel ab, dort parken. Öffis: Mit der Bahn nach Berchtesgaden und mit dem Bus zum Ghf. Hammerstiel.
Berchtesgaden - 571 m
Gasthof Hammerstiel - 760 m



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