Topos, Übersichtsbilder und GPX-Downloads sind Pro-Inhalte und erst nach der Anmeldung sichtbar.
Jetzt anmeldenBreithorn Südanstieg
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Der Südanstieg auf das mächtige Breithorn bietet die Möglichkeiten für die beliebtesten leichten Kraxlereien im Bereich des Steinernen Meeres. Motive dafür gibt es viele - tolle Aussicht auf die meist schneebedeckten 3000er, markierter Kletterweg, der die Routenfindung einfach macht und leichte Kletterei, welche bei der üblichen seilfreien Begehung aber durchaus fordernd ist. Vor allem die 2+ Abkletterstelle hat schon bei einigen den Adrenalinspiegel gefährlich ansteigen lassen (Umgehung möglich). Gesamt ein perfekter Tagesausflug in fulminanter, wilder Felskulisse, mit gewaltigem Ausblick auf die Hohen Tauern. Der Südanstieg ist vor allem für gemäßigte Kletterer ein attraktives Kletterziel.
Siehe Topo. Die Route folgt im Wesentlichen dem Gratbereich. Die schwerste Kletterstelle ist eine kurze Kaminrinne. Von den meisten Begehern wird aber die Abkletterstelle - die gleich nach dem Kamin kommt, und nicht zwingend geklettert werden muss (Umgehung) - als schwerste Passage angesehen.
Unbekannt, vermutlich Jäger.
Zum Klettern geeignete Schuhe und Helm. Für schwächere Kletterer und Kletterneulinge auf jeden Fall ein Sicherungsseil.
Vom Parkplatz auf dem Zustiegsweg in Richtung Riemannhaus, auf ca. 1300 m zweigt in einer Kehre links der Weg in Richtung „Südanstieg“ ab. Man erreicht die Felsabbrüche des Breithorns, dort folgt eine mit Stahlseil gesicherte Linksquerung zu einem Latschengürtel. Dann steil aufwärts, immer den Steigspuren folgen, zum Einstieg des „Südanstieges“ (auf ca. 1980 m).
Vom Gipfel des Breithorns steigt man nordöstlich, teilweise steil auf dem Normalweg zum Riemannhaus bei der Ramseider-Scharte ab. Auf dem Zustiegsweg zum Riemannhaus südlich im Zickzack steil hinunter (steile Abschnitte sind zum Teil mit einem Stahlseil gesichert), vorbei an der Talstation der Materialseilbahn, zum Parkplatz Sandten.
Alpenvereinskarte Nr. 10/1, Steinernes Meer
Bei Nässe und Schneelage ist der Südanstieg nicht zu empfehlen. Im Sommer kann es in der Südwand sehr heiß werden. Konditionsstarke Kletterer können vom Gipfel noch einen Teil des Saalfeldener Höhenweges über das Mitterhorn bis zum Weißbachlschrofen anhängen. Um dann zurück zum Parkplatz zu kommen, muss man vorbei an der Peter-Wiechenthaler-Hütte lange in die Sandten queren.
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Lofer oder Zell am See nach Saalfelden, dort östlich nach Maria Alm abbiegen. Im Ort nördlich, anfangs entlang des Grießbaches, zum Parkplatz Sandten (das ist der Parkplatz des Riemannhauses). Öffis: Mit der Bahn nach Saalfelden und weiter mit dem Bus nach Maria Alm. Von dort zu Fuß (ca. 2 Stunden) oder per Anhalter zum Parkplatz Sandten.
Maria Alm - 802 m
Parkplatz Sandten - 1130 m



Kommentare