Endliche Geschichte - Schwarze Wand
Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Die Route war die erste moderne Erschließung in diesem Wandbereich und sucht sich den einfachsten Weg durch die steile Nordwand. Die Kletterei ist äußerst abwechslungsreich und die Felsqualität hervorragend. Die ersten Seillängen bieten steile Lochkletterei, gefolgt von einem großen Quergang mit einigen technisch anspruchsvolleren Passagen. Danach wartet eine Bilderbuchverschneidung. Man klettert die meiste Zeit in anstrengendem Siebenergelände und muss auch zwischen den Haken nicht schwerer klettern.
Die Wand braucht im Frühjahr lange zum Abtrocknen. Sobald sie trocken ist, ist sie aufgrund ihrer Steilheit jedoch relativ regensicher. Sonne bekommt die Wand fast nie – lediglich im Hochsommer erreicht sie früh morgens und spät abends für jeweils etwa 30 Minuten die Wand. Damit ist sie das perfekte Ziel für heiße Sommertage.
Siehe Topo!
Sebastian Buchwieser, Hubert Hillmaier 1989. Daniel Gebel und Dörte Pietron ergänzten die letzten drei Seillängen 2023. Von unten erstbegangen.
2 x 60 m
12
Alpinkletterausrüstung, 60 m Seil, 2. Seil zum Abseilen.
Die Route ist mit Bohrhaken abgesichert. Keile und Cams kann man mitnehmen, die Bohrhaken genügen jedoch in der Regel zur Absicherung.
Vom Parkplatz in Hammersbach (gebührenpflichtig und ziemlich teuer) immer entlang des Baches bis zur Höllentaleingangshütte. Der Weg durch die Höllentalklamm ist spektakulär, aber ebenfalls gebührenpflichtig und kostet für Alpenvereinsmitglieder aktuell 3,50 € (Ausweis mitnehmen!), Nichtmitglieder 7,-€. Als Alternative steht der Stangensteig zur Verfügung, der deutlich weniger begangen wird und mit etwas auf und ab etwa 10min länger dauert. Ca. 60-80 Minuten bis zur Höllentalangerhütte. Von der Höllentalangerhütte folgt man dem Bach auf der orographisch rechten Seite (im Aufstiegssinne links) bis man schon fast an der Wand vorbeigelaufen ist. Dann steigt man etwa in Falllinie zum Beginn des diagonalen Bandes, das einmal quer zwischen Vorbau und Wand entlang zieht und von dem aus fast alle Routen starten, erst durch ein kleines Bachbett und dann durch Geröll und einen steilen Wiesenhang auf. Man folgt dem Fixseil das Band hinauf bis zum jeweiligen Einstieg. In der Schafgufel am Ende des Plattenschusses kann man bequem und regensicher den Rucksack deponieren. Ca. 1h30min-1h50min
1630 m
Über die Route abseilen bis zum großen Quergang, von dort weiter geradeaus über die Nordwestwand (siehe Topo) oder über „Katzen, die auf Löcher starren“.
In allen Routen ist beim Abseilen Anpendeln und Einhängen notwendig. Gute Erfahrung in Abseilmanövern sind also Grundvoraussetzung.
16.07.2023
Dörte Pietron
Ausgangspunkt / Anfahrt
Von Deutschland kommend auf der A 95 (Autobahn München–Garmisch) bis ans Autobahnende und dann weiter auf der B 2 über Oberau. Anschließend auf der B 23 über Garmisch nach Hammersbach. Alternativ auf der B 2 über Weilheim/Murnau bzw. auf der B 23 über Schongau, Peiting, Oberammergau sowie Oberau und Garmisch nach Hammersbach. Von Österreich kommend auf der Bundesstraße 187 und der B 23 von Ehrwald über Griesen nach Hammersbach. In Hammersbach gibt es einen großen Parkplatz. Öffis: Mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen und weiter mit der Zugspitzbahn oder dem Eibseebus nach Hammersbach.
Garmisch-Partenkirchen - 700 m
Parkplatz in Hammersbach - 760 m



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