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Jetzt anmeldenJubiläumsgrat - Klettern - Zugspitze
Toureninfo
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Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Der Jubiläumsgrat gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen – die Tour ist ein Mix aus Klettergrat und Klettersteig! Die über 5 km lange Gratüberschreitung, die vom Gipfel der Zugspitze bis zum Gipfel der Alpspitze führt, ist eine anspruchsvolle Tour. Ein ständiges Auf und Ab prägt diesen Kraxelgrat. Steht man auf einem der Gratgipfel, tut sich schon das nächste zackige Hindernis auf. Der teilweise sehr ausgesetzte Grat weist Kletterpassagen bis zum unteren dritten Schwierigkeitsgrad auf und wird von erfahrenen Bergsteigern auch im Winter gemacht. An schönen Sommertagen ist der lange und landschaftlich traumhafte Überstieg zur Alpspitze sehr gut besucht.
Siehe Topo. Der erste Teil ist ein Klettergrat, die schwere Passage ist eine glatte Rinne (3-), die man abklettern muss. Aber auch sonst oft luftige Passagen im 2ten Grad. Der zweite Teil hat Klettersteigcharakter, die seilgesicherten Passagen sind sehr ausgesetzt und von einigen Freikletterstellen unterbrochen.
Unbekannt; der Grat wurde zwischen den Jahren 1909 und 1915 vom DAV tlw. mit Stahlseilen versichert.
1 x 50 m
Klettertaugliche Bergschuhe, Klettersteigset und Helm. Für schwächere Kletterer evtl. ein Sicherungsseil.
Nur der letzte Teil hat vereinzelt Klettersteig ähnliche absicherung (Stahlseil).
Mit der Seilbahn vom Eibsee auf die Zugspitze und über die Absperrung in Richtung Zugspitzgipfel (goldenes Kreuz).
Vom Gipfel der Alpspitze folgt man östlich den Drahtseilen über die sog. Alpspitz-Ferrata (B/C) oder man steigt auf dem Ostgrat und dem Nordwandsteig zur Alpspitzbahn-Bergstation ab - Zeit der letzten Talfahrt im Web nachschauen. Wer genug Kondition hat, kann auch von der Grießkarscharte in das Mattheisenkar und
das Höllental absteigen (ca. 3 Stunden Mehraufwand).
Alpenvereinskarte 4/2, Wetterstein Mitte
Bei schlechten Wetterverhältnissen oder Unwettern ist der Grat sehr gefährlich, da es bis auf eine Möglichkeit in der Gratmitte (hinunter ins Brunntal zur Knorrhütte) und der Grießkarscharte (hinunter ins Höllental) keine Fluchtmöglichkeit gibt. Kann auch in zwei Tagen - mit Übernachtung im roten Grathüttl (Biwakschachtel - kein Wasser!) - gemacht werden. Wegen der Länge der Tour sollte man entweder mit der ersten Bahn hinauffahren oder im Müchner Haus nächtigen.
Ausgangspunkt / Anfahrt
Vom Inntal über Seefeld nach Garmisch-Partenkirchen und weiter in Richtung Grainau (Ehrwald) bis zum Eibsee. Dort befi nden sich der Bahnhof der Zahnradbahn und die Talstation der Seilbahn. Von Ehrwald/Reutte kommend in Richtung Garmisch-Partenkirchen bis Grainau und dort weiter zum Eibsee. Öffi s: Mit der Bahn nach Garmisch und weiter bis zur Station Eibsee.
Garmisch-Partenkirchen - 717 m
Münchner Haus bei der Bergstation - 2961 m



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