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Reifweg - Stadelwand

Klettern
Leicht
(1)

Toureninfo

4.SL
Diff.
Schwierigkeit 4+
4+ obl.
Absicherung
AbsicherungAlpin
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 235 m  /  950 Hm
2:00 Std.  /  5:10 Std.
Ausrichtung Süd
Ausrichtung Süd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 1:30 Std.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 1:40 Std.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Stadelwandhöhe  (1407 m)
Charakter:

Selten begangene Tour in der oberen Stadelwand. Eine logische Linie über den 5. und obersten Grataufbau. Teilweise schöne und steile Kletterei, jedoch auch oft sehr grasig. Schneebergfans die dem Trubel der vorderen Stadelwand entfliehen möchten und etwas Alpinerfahrung haben könnten hier auf ihre Kosten kommen. Die Tour verläuft teilweise auf gleicher Linie mit "MAD" (7+).

Genaue Routenbeschreibung:

Einstieg in die rechte Gratflanke fast in der Fallinie der Scharte. Von rechts nach links auf-wärtsquerend (Bäume) wird die Gratkante erreicht. Nun links haltend in eine Felsrinne, die bis in die Scharte erklettert wird.

Aus der Scharte auf den Oberhang von rechts nach links empor (Haken) und durch einen schmalen Riß aufwärts. Rechts haltend über eine Platte und kaminartige Rinne zu einem Baum empor. Mit Hilfe des Baumes (stark linkshaltend) in die Wand und weiter links haltend auf ein Grasband, das nach links zu einem Baum führt, über dem ein 25 m langer, rißartiger Einschnitt emporzieht.

Sehr schwierig in ihm und rechts von ihm hinauf (Haken) auf das eingangs erwähnte Rasenband. (Der schwierigste Teil des Risses kann folgendermaße leichter umgangen werden: ungefähr in der Mitte des Risses Quergang nach links um die Kante und die Wand empor auf das Rasenband.)

Über das Band nach rechts in eine Höhle (Buch). Rechts von der Höhle schwierig über die Wand empor, kurzer Quergang nach recht in eine steile, erdige Rinne und durch diese in leichtes Gelande (zirka 1350 m). 

(Reidinger)

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Rudolf Reif, Franz Schmeidl, Walzl, Wohlmann & Prack 02.05.1920

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

7

Klemmkeile: 

1 set

Friends: 

0,3-3, ev. 4

Ausrüstung:

Alpinkletterausrüstung, viele Bandschlingen, Cams 0.3 bis 3, eventuelle 4, 1 Set Keile

Bemerkung zu den Versicherungen:

Meist nur vereinzelt sehr alte Normalhaken. In der Seillänge, welche gemeinsam mit Mad verläuft, sehr gute Absicherung mit Bohrhaken. Im schönen Riss der 5. Seillänge gibt es außerdem auch zwei Bohrhaken. Stände sind immer gut einzurichten, entweder an Bäumen oder Bohrhaken. Die mobile Absicherbarkeit ist teilweise sehr gut, teilweise aber auch eher schlecht. Der Grad sollte vom Vorsteiger solide geklettert werden.

Zustieg zur Wand:

Vom Stadelwandparkplatz dem Weg durch den Stadelwandgraben folgen bis zum Stadelwandsattel. Von dort in die Schütt hinunter und waagrecht zur Wand queren. Über teilweise plattige Schrofen (1-2) rechts vom Pfeiler aufwärts bis in flacheres Gelände in Falllinie der Scharte.

Höhe Einstieg: 

1150 m

Abstieg:

Vom Ausstieg noch 50 hm durch steilen Wald leicht rechtshaltend aufsteigen, bis man auf die "Märchenwiese" trifft. Auf der Wiese bei der Jagdhütte beginnt ein Steig, der abwärts zum Stadelwandsattel führt. Hier rechts (nicht nach links!) talauswärts abwärts zum Parkplatz. (Man kann auch über das Geröllfeld "abfahren".) 950 hm

Stützpunkt:
Bemerkungen:

Es lohnt sich die 3. SL auf der begradigten Linienführung der "Mad" zu klettern (6). Wenn man den Wulst marginal weiter links klettert und danach in die grasige Rinne rechts ausweicht dürfte man in freier Kletterei mit 4+ durchkommen. Ist jedoch unlohnend und aufgrund fehlender Absicherung auch anspruchsvoller. 

Infostand: 

24.08.2026

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Mit dem Auto über die A2 und dann die S6 nach Gloggnitz und weiter über Reichenau ins Höllental bis zum Parkplatz beim Stadelwandgraben ca. 1,5 km vor (d.h. südöstlich) dem Weichtalhaus.

Öffentlich: Mit der Bahn bis Payerbach u. weiter mit dem Bus bis nach Hirschwang (Talstation Rax-Seilbahn) bzw. Kaiserbrunn. Alternativ auch mit dem Rad vom Bahnhof Payerbach, etwa 9km.

Talort / Höhe:

Hirschwang  - 510 m

Ausgangspunkt / Höhe:

Parkplatz Stadelwand  - 546 m

Bilder (6)

Gesamtübersicht Kletterrouten obere Stadelwand
									, 
										Foto: Andreas Jentzsch

Gesamtübersicht Kletterrouten obere Stadelwand , Foto: Andreas Jentzsch

4.SL

4.SL

2.SL

2.SL

Historisch interessante Absicherung

Historisch interessante Absicherung

Grasiges Ausstiegsgelände

Grasiges Ausstiegsgelände

Übersicht

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