Die Geschichte des Alpinismus spiegelt immer auch gesellschaftliche Entwicklungen wider.So entstand das moderne Klettern aus dem Lebensgefühl der wilden 1970er-Jahre. Damals schien es möglich, die Weltaus den Angeln zu heben und dann besser und gerechter wieder hinzustellen. Im Alpinismus gelang das in kürzester Zeit tatsächlich: Es war nicht mehr, wie es vorher war. Die Körpergefühler-Hippies formten die Freikletterbewegung.Malte Roeper (Jahrgang 1962) war an den kleinen Felsen in Norddeutschland genauso mittendrin wie alle Kletterer rund um den Globus. Wassie überallverband,war die Musik: Für die vertikale Revolution der 70er waren die Songs von Patti Smith, Led Zeppelin oder Ton Steine Scherben so unverzichtbar wie Klettergurt und Seil. Die Show ist ein Dankeschön an Klettern an sich und verknüpft die alpine Geschichte mit dem Lebensweg von Malte Roeper, der Dokumentarfilme mit Kletterlegenden wie den Huberbuam, Kurt Albert, Babsi Zangerl, Adam Ondra oder Alex Honnold drehte sowie als Bergsteiger die eigene Nordwand im Alleingang machte und zahlreiche weitere extreme Routen geklettert ist. Sonntag, 15. November (16 Uhr), DASKINO-Saal



