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Toureninfo
Topos
Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Erstbegeher: Ausgesprochen schöne, abwechslungsreiche Kletterei an festem Fels. Man klettert Risse, Platten, Überhänge und Quergänge in festem Riffkalk, aber auch in gelbem Fels bei dem man sich in die Zinne N-Wand versetzt fühlt.
Michael Kräftner 2026: Eine Traumlinie, die gemacht werden sollte. Für Kletterer, die diesem Schwierigkeitsgrad gut gewachsen sind, ist diese Linie eine musthave- Tour. Von Verschneidungen, Platten, Rissen, überhängenden Dächern und Megaquerungen ist da alles dabei. Und neben dem Verdon- Fels gibt’s im Mittelteil im gelben Wandbereich „Grosse Zinne Nordwandfeeling“. Ungemein ausgesetzt und fotogen!
Siehe Topo!
L1- 8+: zu Beginn eine Rampe rechts aufwärts, dann steil nach links in die markante Verschneidung (Schlüsselstelle mittig der Verschneidung), und diese ganz hinauf. Final über einen kleinen Überhang zum Stand.
L2- 7: anfangs plattig links aufwärts, dann rechtshaltend in die gelbe Wandzone zu Verschneidung. Diese kurz hinauf, nach links verlassen und sehr steil rauf zum Standplatz.
L3- 8: wenige Meter gerade rauf (erster bolt ist ziemlich hoch und heikel anzuklettern), dann kurz markant nach links, über das Dach fast waagrecht nach rechts darüber und weiter nach rechts oben zum Stand.
L4- 7: eine anstrengende Rissverschneidung gerade rauf, dann markant rechts waagrecht rüber zum nächsten Stand unter dem Riesendach.
L5- 8: ungemein spektakulär waagrecht nach rechts queren, zwei Meter runter steigen und dann wieder schräg rechts hinauf zu einem super Standplatz auf einem kleinen Felspodest.
L6- 7-: nochmals kurz senkrecht nach oben, dann immer leicht linkshaltend hinauf über Platten und Wasserrillen zum Ausstieg.
Die Schneidigen Indianer:
Helmut Wizani und Fidelius Scheidhacker im Sommer 2001
2 x 50 m
14
Keine
Keine
komplettes Felskletterzeugs, 14 Expressen, 1-2 lange Schlingen, Doppelseil 50 m.
Grundsätzlich sehr gut abgesicherte Tour (enger als die „Schönen Tage“). Trotzdem keine plaisier- Route. Der erste bolt nach den jeweiligen Standplätzen ist oft sehr hoch gesetzt. Die nominelle Schlüsselstelle der gesamten Tour ist gleich in der ersten Seillänge (8+). Das kleine Dach in der dritten Länge (8) ist zwar recht großgriffig, aber mega pumpig. Die sehr luftige Querung in der fünften Länge ist zumeist 6+, erst im zweiten Teil gibt’s eine 8er- Stelle drinnen.
Erstbegeher: Schwierigkeit 8. Teilweise sehr luftige Kletterei !!!
Ein Rückzug aus den Dächern ist möglich. Hierfür muss aber abgeklettert werden.
Vom PP beim Haus Schönblick auf der Loferer Alm (1.564 m, Strassenschranken) in südliche Richtung anfangs eine Asphaltstrasse entlang, dann einen Forstweg folgen Richtung Grubhörndl. Bei einer markanten Abzweigung (kurz nach einem Almgatterl, zuerst nach rechts, dann nach 100 m gleich wieder nach links abzweigen und in südöstliche Richtung weiter. Der Forstweg führt hier entlang einer Wiese bis in den Wald hinein. Nun noch ca. 200 Meter auf gut sichtbarem Weg leicht bergab zur Abseilstelle „Graues Buch“. Der erste Abseiler ist orografisch rechts bei einem markanten Baum (Stacheldrahtzaun) unmittelbar am Felsabbruch durch zwei Tafeln gut erkennbar. Zweimaliges Abseilen (40 m, 50 m) bis zum Wandfuß. Dann rund 20 Minuten Richtung Westen entlang der Felswände leicht ansteigend hinüber. Der Einstieg ist beschriftet und gut zu finden.
1400 m
Vom Ausstieg der Tour wenige Meter Richtung Nordwesten in einer Latschengasse, dann rechtshaltend für wenige Meter leicht bergauf. Weiter leicht absteigend durch die Latschengasse zu einem kleinen Felsrillenbereich. Und dort dann NICHT nach rechts, sondern den schwach ausgeprägten Graben nach LINKS weiter folgen. Ab da erste kleine rote Punkte zur besseren Orientierung. Die Latschengasse ist ab da gut erkennbar. Nun immer Richtung erkennbarem Sendemast zu, eine Wiese überqueren bis zum Wanderweg. Diesem folgen und weiter zum Ausgangspunkt zurück.
13.09.2026
Helmut Wizani & Fidelius Scheidhacker/Michal Kräftner-bergtraum.at
Ausgangspunkt / Anfahrt
Über das kleine Deutsche Eck nach Lofer. Direkt im Ort beginnt die Mautstraße zur Lofereralm, man fährt bis zum Parkplatz beim Haus Schönblick hinauf. Von hier erreicht man in 40 Minuten Gehzeit das Kletterparadies Loferer Am.
Lofer - 626 m
PP beim Haus Schönblick - 1420 m



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