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Schöne Tage - Urlkopf

Klettern
Schwer
(2)

Toureninfo

Die Querung in der 4. Seillänge
Diff.
Schwierigkeit 8
7+ obl.
Absicherung
AbsicherungGut
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit
Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit 200 m  /  400 Hm
4:30 Std.  /  5:45 Std.
Ausrichtung Süd
Ausrichtung Süd
Zustiegszeit
Zustiegszeit 0:45 Min.
Abstiegzeit
Abstiegzeit 0:30 Min.
Kondition:
Kraft:
Erfahrung:
Landschaft:
Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dec

Standort / Karte

Tourenbeschreibung

Regionen:
Berg:
Loferer Alm  (1564 m)
Charakter:

Ein wahres Schmankerl am Urlkopf- da kommt Verdon- Feeling auf. Bester Fels und anhaltende, oft sehr ausgesetzte Seillängen, gepaart mit spektakulären Klettermetern, machen diese Linie zu einer perfekten Tour in diesem Schwierigkeitsbereich. Die Schöne Tage gehört zu den spektakulärsten Touren am Urlkopf!

Genaue Routenbeschreibung:

Siehe Topo!

L1- 8: anfangs leicht rechtshaltend hinauf (erster Bolt weit oben- moralisch, eventuell ein Micro placement nach rund vier Meter möglich), dann immer leicht linkshaltend über ein kleines Dach (ausdauernd) hinauf zum Stand.

L2- 7+: anfangs plattig links aufwärts, dann einem seichten Verschneidungsriss gerade hinauf zum Standplatz.

L3- 7: markant nach links aufwärts zu markanter Verschneidung und dieser wenige Meter folgen (da kommt die „Hexenzauber“ rauf). Beim sechsten bolt (nicht darunter schon nach links) einem waagrechten Riss nach links zur markanten Kante und dieser wenige Meter aufwärts folgen. Dann linkshaltend zu Stand unter markantem Überhang.

L4- 8-: drei Meter senkrecht rauf zum beginnenden Riss, diesen fast waagrecht nach links mega ausgesetzt ums Eck folgen. Zwischenstand nach rund 15 Meter möglich (zwei bolts). Weiter nochmals für rund zehn Meter fast waagrecht zum Stand.

L5- 7-: leicht links steil aufwärts an seichten Rissen und einer Verschneidung an bestem Verdon- Fels hinauf, dann markant links aufwärts zum Stand.

L6- 7-: leicht rechtshaltend steil aufwärts, noch einen kleinen Überhang überwinden und weiter in etwas flacherem Gelände (Wasserrillen, Platten) leicht linkshaltend zum Ausstieg. Der letzte Stand befindet sich hinter den ersten Latschen und ist erst kurz davor sichtbar. Wenige Meter unterhalb des Ausstieges gibt es noch eine Ausstiegsvariante, die gerade rauf in die Latschen führt (5-).

Erstbegeher / Erstbesteiger:

Helmut Wizani und Fidelius Scheidhacker

Seillänge: 

2 x 50 m

Expressschlingen: 

12

Klemmkeile: 

mittl. Größen

Friends: 

Keine

Ausrüstung:

 komplettes Felskletterzeugs, 12 Expressen, 1-2 lange Schlingen, Doppelseil 50 m, Stopper

Bemerkung zu den Versicherungen:

Grundsätzlich sehr gut abgesicherte Tour, aber sicher nicht plaisiermäßig! Eine erste moralische Stelle gibt es besonders gleich zu Beginn der ersten Seillänge. Der erste bolt nach den Standplätzen ist meist sehr weit oben gesetzt. Mit friends nur bedingt verbesserbar.

Ergänzung zur Schwierigkeit:

8, meist um 7, selten leichter.

Zustieg zur Wand:

Vom PP beim Haus Schönblick auf der Loferer Alm (1.564 m, Strassenschranken) in südliche Richtung anfangs eine Asphaltstrasse entlang, dann einen Forstweg folgen Richtung Grubhörndl. Bei einer markanten Abzweigung (kurz nach einem Almgatterl, zuerst nach rechts, dann nach 100 m gleich wieder nach links abzweigen und in südöstliche Richtung weiter. Der Forstweg führt hier entlang einer Wiese bis in den Wald hinein. Nun noch ca. 200 Meter auf gut sichtbarem Weg leicht bergab zur Abseilstelle „Graues Buch“. Der erste Abseiler ist orografisch rechts bei einem markanten Baum (Stacheldrahtzaun) unmittelbar am Felsabbruch durch zwei Tafeln gut erkennbar. Zweimaliges Abseilen (40 m, 50 m) bis zum Wandfuß. Dann fünf Minuten Richtung Westen entlang der Felswände zur bereits gut sichtbaren „Nase“ leicht ansteigend hinüber.

Höhe Einstieg: 

1400 m

Abstieg:

Vom Ausstieg der Tour wenige Meter Richtung Norden in einer Latschengasse, dann dieser gut ausgeschnittenen Gasse Richtung ONO folgen bis zum Zustiegsweg. Von dort sind es nur zwei Minuten bis zum Abseiler runter. Am besten erst dort das eventuelle Rucksackdepot machen (der oft beschriebene Tümpel existiert nicht mehr). Nun den gleichen Weg wie beim Zustieg zurück zum Ausgangspunkt.

Infostand: 

12.09.2026

Autor: 

Michael Kräftner / bergtraum.at und Axel Jentzsch-Rabl

Autor (Referenz): 

Ausgangspunkt / Anfahrt

Anreise / Zufahrt:

Über das kleine Deutsche Eck nach Lofer. Direkt im Ort beginnt die Mautstraße (Mautstraße 7 €; 2 € werden bei einer Konsumation gutgeschrieben) zur Lofereralm, man fährt bis zum Parkplatz beim Haus Schönblick hinauf. Von hier erreicht man in 30 Minuten Gehzeit das Kletterparadies Loferer Am.

Talort / Höhe:

Lofer  - 626 m

Ausgangspunkt / Höhe:

PP beim Haus Schönblick  - 1420 m

Bilder (13)

Übersicht Zustieg und Abseilpiste
									, 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Übersicht Zustieg und Abseilpiste , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Wandübersicht mit Routen
									, 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Wandübersicht mit Routen , Foto: Axel Jentzsch-Rabl

2.  Seillänge

2. Seillänge

Am Ende der 1. Seillänge

Am Ende der 1. Seillänge

3. Seillänge

3. Seillänge

4. Seillänge

4. Seillänge

Die Querung in der 4. Seillänge

Die Querung in der 4. Seillänge

Erste Seillänge, 
									Dies ist auch gleich die Schlüssellänge., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Erste Seillänge, Dies ist auch gleich die Schlüssellänge., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten, dann Power, 
									Zuerst über schöne Platten aufwärts, dann kommt noch ein Ausdauerteil bis zum Stand., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten, dann Power, Zuerst über schöne Platten aufwärts, dann kommt noch ein Ausdauerteil bis zum Stand., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Luftig, 
									Schon die erste Länge ist ziemlich luftig., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Luftig, Schon die erste Länge ist ziemlich luftig., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten, 
									Danach über Platten bis zum Block über den Überhang - z.T. recht weit gesichert, am Schuß kann ein mittl. Stopper nicht schaden., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Platten, Danach über Platten bis zum Block über den Überhang - z.T. recht weit gesichert, am Schuß kann ein mittl. Stopper nicht schaden., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Hangelquerung, 
									Die Hangelquerung unter dem Dach - schaut wild aus., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Hangelquerung, Die Hangelquerung unter dem Dach - schaut wild aus., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Viel Luft unter den Sohlen, 
									Hier am Stand hat man sehr viel Luft unter den Sohlen., 
										Foto: Axel Jentzsch-Rabl

Viel Luft unter den Sohlen, Hier am Stand hat man sehr viel Luft unter den Sohlen., Foto: Axel Jentzsch-Rabl

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